Walk into the wild

Cut the wire, be a bird..

Gipfelfieber und Grenzerfahrung..

Es hat uns gepackt und wir wollen auf den nächsten Berg steigen.. Früh am morgen stehe ich mit meinem Kumpel Florian auf um sein Geburtstagsgeschenk einzulösen. Mit der Seilbahn fahren wir in morgendlich-strahlenstem Sonnenschein hoch auf den Teleférico der auf 4100m über Quitos thront .. Es bietet sich uns ein unglaublicher Blick über die Zweimillionen-Stadt in den Anden. Im Sonnenschein geht es über eine hüglige Gratwanderung weiter in Richtung der höchsten Bergspitze weit und.. Read More

Hochgekämpft und runtergetragen..

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Raus aus der Großstadt, raus aus Quito, raus aufs Land.. Mit der untergehenden Freitagabend-Sonne erreiche ich in Latacunga, eine mittelgroße, indigen geprägte Stadt in den Anden am Fuße des Cotopaxi. Als absolut einzige Weißnase lasse ich mich vom Bus etwas außerhalb der Stadt absetzen “da wo alle Gringo’s hinwollen”. Auf einer ziemlich großen Farm, die nur über einen Baumstumpf, der über ein Flüsschen reicht, zu betreten ist, treffe ich meinen alten Kölner Kumpel Florian. In der Farm.. Read More

November aus der Retrospektive..

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In der Zeit der Abstinenz des bloggens sind natürlich auch eine Menge coole Dinge geschehen. Da ich nicht das Ganze nicht unauthentisch aus der Retroperspektive erzählen möchte, kommen Stück für Stück immerhin aber die Fotos!   Puyo – zum 1. Mal Regenwald in meinem Leben!           Der Witwenmacher..     “Hola Vida”-Wasserfall im Dschungel Puyos..     30m prasselnde Gewalt – Leben pur..     Auf Puyos Märkten..  .. Read More

Ein Traum..

Wieder in Köln.. Atmosphärisches, gelbes Licht.. Ich sitze in einer Bar, beobachte zufrieden die Leute.. Ein guter Kumpel sieht mich ungläubig von hinter der Bar und kommt rüber.. “Alter?!”, sagt er “was machst du schon wieder hier?” Ich antworte auf Spanisch.. Unangekündigt redet er auch fliessend Spanisch mit mir.. Erst wundert es mich, doch dann habe ich es schon wieder vergessen.. Es fühlt sich gut an wieder in dieser Bar zu sitzen, aller.. Read More

Meine Arbeit – der aktuelle Stand

Es ist schon sehr bezeichnend, dass ich, obwohl ich mittlerweile seit fast 5 Monaten im Projekt täglich 8-10 Stunden stecke, noch kein Wort darüber verloren habe.   Mein Freiwilligendienst habe ich zum einen als Vorbereitung auf meine Reise durch Lateinamerika angetreten, um über Sprache und Kultur zu lernen, zum anderen, hatte ich mir aber auch ein sehr, sehr interessantes Kulturprojekt rausgesucht.. Es war die Rede von schon laufenden Workshops zu den Themen Kunst,.. Read More

Leben in einer lateinamerikanischen Großstadt..

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Ich liebe das Großstadtleben! Als ich die Möglichkeit bekommen habe, nach Ecuadors Hauptstadt Quito zu gehen, war ich begeistert, da ich dachte, dass das genau mein Ding sei. Nun wohne ich hier.. Quito ist eine verkehrserfüllte, lateinamerikanische Grossstadt mit sehr starken okzidentalen Einflüssen.. Diesen Clash zwischen uralter ecuadorianisch-indigener Kultur und starken westlichen Orientierung lässt sich in allen Bereichen des Lebens spüren. Im Aufbau und Aussehen der Stadt, zwar amerikanisch im Blockssystem aufgebaut ist, doch.. Read More

Es muss sich was ändern..

Mir fällt die Decke hier auf den Kopf.. Mein Projekt ist selbst nach Monaten nicht, wie ich es erwartet und versprochen bekommen habe, statt der nicht vorhandenen Kulturangebote, stehe ich in der Küche und muss Pappplakate basteln und wenn ich versuche meinen Weg zu gehen und das Projekt in diese Bahn zu lenken, komme ich nicht an gegen den Druck, der mich zurück in die Küche drängt, nicht an und jeglichem Einsatz meinerseits den.. Read More

Der Scheiß am Bloggen..

Länger schon habe ich nichts mehr festgehalten, da ich durch eine ziemliche Sinneskrise gegangen bin. Jede Menge ist geschehen in den letzten zwei Monat, es müsste aber einfach mal geschehen, ohne in den Stein gemeißelt zu werden. Warum habe ich denn so lange nicht mehr gebloggt? Zum einen kam es mir vor, als hing ich mit meinen Gedanken viel stärker in der Ferne bei meinem Zuhause, meinen Freunden und meinem alten Leben.. Ich wollte einfach.. Read More

Sólo necesitamos Pachamama..

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In den ersten Morgenstunden nach einer durchgefeierten Nacht geht es raus.. Noch im Morgengrauen, bevor dir Sonne am Himmel steht, klettern mein Kumpel Juli und ich über den Zaun unseres noch schlafenden Hostels und laufen barfuss Richtung Strand. Am Tag vorher hatte ich einen Fischer kennengelernt, der mich aufs Meer mitnehmen wollte, wenn ich ihm ein bisschen helfe. Einfach mal entspannen ist auch was Schönes, aber jetzt muss ich mal wieder was tun… Read More

Das Leben genießen..

Fischeridylle

Bis jetzt hab ich mich von allen Weißnasen hier in Ecuador ferngehalten, jetzt reichts! Jetzt will ich was sehen und endlich mal wieder rauskommen. Letztes Wochenende habe ich auf dem Weltwärtstag ziemlich korrekte ‘Leidensgenossen’ hier in Ecuador getroffen und mit denen gehts jetzt ab ans Meer! Nach Canoa, einem kleinen Fischerdorf, was ganz gemächlich auch touristischen Aufschwung genießt .. Der ganze Trip fing schon mal super an: Clara, eine Freundin aus Quito, und ich treffen.. Read More

Too close..

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Verdammt war das knapp! Ich bin schon wirklich scheiß vorsichtig hier in Quito.. die Zeiten, in denen man angetrunken alleine nachts um halb 4 vom Brüsslerplatz bis nach Hause torkeln konnte, sind hier fürs Erste auf jeden Fall vorbei.. Ich wollte Freunde abholen, die waren aber nicht mehr dort wie erwartet und auf den nicht einmal mehr 300m bis zu ihrem Haus wäre das Schicksal fast nicht auf meiner Seite gewesen.. Als ich.. Read More

Entre dos mundos..

Es  ging einfach kaum noch abwärts. Ich saß in Ecuador fest, war aber die ganze Zeit in meinem Kopf noch in Deutschland. Ich bin über die Straßen Quitos gelaufen mit der Sonne im Gesicht während die wunderschönsten Dinge um mich herum geschehen, doch ich konnte nichts als graue Leere und Traurigkeit fühlen. Ich hatte die guten Seiten beider Leben direkt vor Augen, doch dachte ich könne beide nicht haben. Manchmal sind die Dinge,.. Read More

Kopf gegen Herz

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Meine Vorstellung war es immer, immer frei und ungebunden durch hier in Lateinamerika zu leben und später zu reisen. Nach der absoluten, extremen Erfahrung zu suchen, nur auf mich ganz allein gestellt zu sein.

Aber was, wenn sich alles geändert hat? Wenn der Kopf zwar immer sagt, dass du dich unabhängig machen sollst und dich auf das Neue einlassen und das Alte riskieren sollst, aber nur lächerlich schwach ist im vergleich zum Herzen, dass sich seiner Sache sicher ist und wie sehr man es sich auch einredet, nicht mitmacht bei dem Komplott..
Kann es sein, dass an dem Wochenende als ich SIE getroffen habe, sich einfach alles geändert hat und deshalb ich auch nicht erwarten kann, dass die Situation die Gleiche ist, wie ich es mir seit Jahren vorgestellt habe und ich mich nur selbst belüge, wenn ich mir das einrede?
Ist das Schwäche, wenn man handelt, wie es das Herz befiehlt oder ist das vielleicht sogar der eigentliche Weg zur Freiheit.. ?

Endlich Meer..

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Wir rasen durch die Nacht.. Der Bus schlingert die Dschungelpisten, die sich an den Anden entlangschlängeln durch den an den Seiten immer hoherwerdenden Urwald hinunter. Alles um mich herum schläft.. plötzlich eine übersehene Erdwelle, der Bus hebt ab für eine endlose Sekunde und alles ist hellwach um mich. Der Busfahrer lenkt den Bus unbehelligt wieder auf Bahn und keine zwei Sekunden später werden die ersten Witze gerissen und alle lachen, so macht reisen.. Read More

Wie das Schicksal manchmal spielt..

Bin schlecht drauf, ich laufe durch den Regen nach Hause, hab keine Lust mehr, meine Arbeit hier ist langweilig im Moment und ich frage gerade, was ich eigentlich hier mache und hier soll. Auf dem Weg hoch zum Bus auf dem holprigen Fußgängerweg einer der Hauptverkehrsstraßen flitzt plötzlich etwas vor meinen Füßen aus einem Laden auf die Straße zu, auf dem im Sekundentakt die Autos und Busse langrasen und wie im Reflex halte ich.. Read More

An die Küste

Am Freitag Morgen darf ich zu ersten Mal das Meer hier sehen !! Ich gehe meine Mitfreiwilligen an der Küste besuchen. Bei dem brutalen Mix von heiss und kalt, Sonne, Regen und Sturm hier in Quito freu ich mich auf entspannte, konstante 40ºC, Strand und Tropensonne! Ich muss auch dringend mal was unternehmen und etwas anderes sehen. Gleichzeitig gibt es auch noch eine Zusammenkunft vom Kolpingwerk, aber wenn ich ehrlich bin, glaub ich,.. Read More

Gringodasein und reisen ohne Plan vom Land..

Je länger ich hier bin, der froher bin ich, mein Voluntariat hier vor meinen Reiseplänen zu machen.. Schon was ich in nun in den allerersten 3 Wochen leben hier gelernt habe, ist dermaßen essentiell.. Alleine wie man wo zu welcher Zeit sich aufhalten kann und wo nicht, wie man einen Bus oder Ähnliches nimmt und sich darin verhält.. Wie man handelt und wie man es verhindert, den doppelten Ausländerpreis in jedem kleinen Laden.. Read More

Erstes richtiges Ankommen..

Was für ein Tag! Bin heute nach der Arbeit mal wieder durch Quito gestreift um ein bisschen zu erkunden und es war als hätte mein Gehirn alles über Nacht alles verarbeitet und geordnet. Ich bekomme langsam eine richtig gute Orientierung hier und alle bruchstückhaften Orte , an denen ich bisher gewesen bin, fügen sich immer mehr zu einer großen Karte zusammen, von der Tag für Tag immer mehr die weißen Stellen verschwinden. Später war.. Read More

Cuatro estaciónes por día..

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So ein Wetter wie hier in Quito, habe ich noch nie erlebt! Mal steht man bei strahlendem Sonnenschein auf und muss sich auf dem Nachhausweg vor Monsunartigen Regen- und Hagelströmen in Acht nehmen; mal denkt man sich, was für ein verregneter, nervtötender, grauer Nieseltag und 3 Min später ist komplett blauer Himmel.. Nachts wird es unter 10 Grad kalt und manchmal ist es mittags noch unglaublich heiß und plötzlich aus dem Nichts entstehen.. Read More

Tattoowierer!

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  Meine Chefs sind sowas von cool.. Letzten Freitag bin ich bei meiner Visabestaetigung mit meinem Dani, meinem Projektpartner an nem Tattoowierer vorbeikommen und hab ihn gefragt, ob die Tattoowierer hier gut sind in Quito.. Wir also da rein und jetzt, 4 Tage später haben wir das ganze Tattoostudio gemietet für 2 Tage mit 2 Tattoowierern, die arbeiten .. für 500$!!! Ich wollte mir eigentlich auch etwas stechen spontan, aber da mein letztes.. Read More

Wieder nach vorne blicken

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Neu an einem fremden Ort anzukommen ist schwerer als gedacht! Neu in einer Stadt zu sein und ihre Regeln nicht zu kennen. Nicht nach einer Phase der absoluten Begeisterung in Melancholie zu verfallen. Keine guten Freunde zu haben, die man immer anrufen kann und auf die man sich verlassen kann. Den Anschluss zu den Leuten nicht zu finden, weil man nicht gut genug ihre Sprache spricht um sich auf einem vernünftigen Niveau zu.. Read More

Was ist Armut?

Ich bin noch nicht lange hier und habe nicht alles gesehen.. Aber so richtige essentielle Armut, hab ich noch nicht gesehen und auch was ich von Leuten gehört habe, gibt es keine Menschen, die Hunger leiden. Klar, es gibt schon deutlich mehr Leute, die ohne festen Job ihr Geld auf der Strasse verdienen müssen und manchmal sieht man auch unschöne Dinge wie Kinder, die nachts auf den großen Strassen von Auto zu Auto.. Read More

Meine Gastfamilie

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Ich wohne in einem antiken, verwinkelten, wunderschönen Wohnhaus im Süden der Stadt. Zu unserem Haus gelangt man durch einen schlauchartigen Innenhof, der hinter einer schweren verzierten Eisentür liegt. In dem Hof wohnen noch unsere Nachbarn und die Familie der Bruders meines Gastvaters.. etwas komliziert. Meine Gasteltern Jeanette und Pablo sind super nett und zuvorkommend und mit meinen Gastgeschwistern verstehe ich mich super, oft sitzen wir nachts gemeinsam auf dem Dach, schauen über Quito.. Read More

Handstadt am Weltenrand

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Heute war ich am ‘Mitad de Mundo’, an der Äquatorlinie!! Auch hier muss man nur um auf einer blöden gelben Linie zu stehen 3$ Eintritt zahlen für den Park drumrum.. Das Geschäft schläft nie, auch hier nicht in Ecuador. Nichtsdestotrotz, es ist schon ein cooles Gefühl am Mittelpunkt der Erde zu stehen und das Coolste: man ein Ei auf der Linie auf die Spitze stellen kann und es stehen bleibt und die Abflüsse.. Read More

Dachhochstimmungen

Dachnacht

Die absolute Glücksseeligkeit.. Auf dem Dach der Welt, um mich herum das Lichtermeer, das Bellen der Straßenhunde und das Geräusch entfernter Sirenen der niemals schlafenden Stadt, über mir die Sterne und weit hinten hinter den Bergen ein entferntes Lichthuschen eines Gewitters.. und zu ‘el Suelo’ die letzte Zigarette des Tages.. Sometimes happiness is real even if it is not shared..

Meine ersten Eindrücke.

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Ich kann nicht im Ansatz realisieren, was gerade los ist! Ich stehe in mitten einer Stadt, die auf eine ganze befremdliche Art irgendwie europaeisch wirkt. Doch viel handgestrickter, viel bunter, viel exotischer, viel liebevoller. Seien es die holpigen, kleinen und grossen Strassen und ihr wilder Verkehr, sei es der bunte Mix aus unterschiedlichsten Häusern und Gebäuden, die kleinen für mich chaotischen wirkenden, handgestrickten Geschäftchen, die  von der Sonne beschienenen Casas, die farbenfroh bemalt.. Read More

Hintergedanken..

Strand

We’ll climb that hill no matter how steep when we get up to it. Ich bin ein sehr neugieriger Mensch. Soweit ich mich erinnern kann, war es schon immer mein Traum, mehr von der Welt zu entdecken.. Wohin? Lateinamerika, das war irgendwie immer schon klar! Spätestens als mein großer Cousin mir von seinen Reisen und Erlebnissen in Australien und Ozeanien erzählt hat, wollte ich nur noch eins: die Schule abschließen und mich nach Latein-Amerika.. Read More